Komponenten einer PV-Anlage
Die wichtigsten Bauteile: Module, Wechselrichter, Speicher und Montagesystem
Komponenten einer PV-Anlage
Solarmodule
Die Module sind das Herzstück jeder PV-Anlage und bestehen aus vielen einzelnen Solarzellen.
Modultypen
| Typ | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Monokristallin | Höchster Wirkungsgrad, elegante Optik | Teurer |
| Polykristallin | Günstiger, gutes Preis-Leistung | Etwas geringerer Ertrag |
| Glas-Glas | Langlebig, beidseitig aktiv (bifazial) | Schwerer |
Wichtige Kennzahlen
- Wp (Watt peak): Nennleistung unter Standardbedingungen
- Wirkungsgrad: Prozent der Sonnenenergie, die in Strom umgewandelt wird
- Temperaturkoeffizient: Leistungsverlust pro °C über 25°C
Wechselrichter
Wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um und ist das "Gehirn" der Anlage.
Typen
- String-Wechselrichter: Ein Gerät für mehrere Module, kostengünstig
- Mikro-Wechselrichter: Je ein Gerät pro Modul, optimal bei Verschattung
- Hybrid-Wechselrichter: Mit integrierter Speicheranbindung
Wichtige Funktionen
- MPP-Tracking (Maximum Power Point)
- Netzüberwachung und -abschaltung
- Monitoring und Datenaufzeichnung
- ggf. Notstromfunktion
Batteriespeicher
Speichert überschüssigen Strom für die Nacht oder bewölkte Tage.
Technologien
| Technologie | Lebensdauer | Vorteile |
|---|---|---|
| Lithium-Ionen (LFP) | 15-20 Jahre | Sicher, langlebig |
| Lithium-Ionen (NMC) | 10-15 Jahre | Kompakt, hohe Energiedichte |
Dimensionierung
Faustformel: 1 kWh Speicher pro 1 kWp PV-Leistung.
Montagesystem
- Aufdach: Auf vorhandene Dacheindeckung
- Indach: Ersetzt Dachziegel
- Flachdach: Mit Aufständerung
- Fassade: An der Gebäudehülle
Verkabelung und Zähler
- DC-Kabel: Vom Modul zum Wechselrichter (Solarkabel)
- AC-Kabel: Vom Wechselrichter zum Zählerschrank
- Zweirichtungszähler: Misst Einspeisung und Bezug
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