Funktionsweise einer PV-Anlage
Wie Solarzellen Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln
Funktionsweise einer PV-Anlage
Der photovoltaische Effekt
Solarzellen bestehen aus Halbleitermaterial (meist Silizium). Wenn Licht auf die Zelle trifft, werden Elektronen freigesetzt und es entsteht elektrische Spannung.
Aufbau einer Solarzelle
- Obere Schicht (n-dotiert): Enthält überschüssige Elektronen
- Grenzschicht (p-n-Übergang): Hier entsteht das elektrische Feld
- Untere Schicht (p-dotiert): Hat "Löcher" für Elektronen
- Metallkontakte: Leiten den Strom ab
Von der Zelle zum Modul
- Solarzelle: Einzelne Einheit, erzeugt ca. 0,5 Volt
- Solarmodul: 60-72 Zellen in Serie, erzeugt 30-40 Volt
- String: Mehrere Module in Reihe geschaltet
- Generator: Alle Strings zusammen
Gleichstrom zu Wechselstrom
Der Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom (DC) in netzkonformen Wechselstrom (AC) um:
- Frequenz: 50 Hz
- Spannung: 230 V / 400 V
- Synchronisation mit dem Stromnetz
Wirkungsgrad
| Zelltyp | Wirkungsgrad | Besonderheit |
|---|---|---|
| Monokristallin | 20-23% | Höchste Effizienz |
| Polykristallin | 15-18% | Günstiger |
| Dünnschicht | 10-13% | Flexibel einsetzbar |
Einflussfaktoren auf den Ertrag
- Ausrichtung: Süden optimal, Ost/West auch gut
- Neigung: 30-35° ideal in Deutschland
- Verschattung: Vermeiden, mindert Ertrag stark
- Temperatur: Hohe Temperaturen senken den Wirkungsgrad
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